Die Harpstedter Mühle

 

 

entstand in den Jahren 1870/71, eine Zeit, in der Windmühlen noch zum characteristischen Gesamtbild eines Dorfes gehörten. Der Galerieholländer ist 20 Meter hoch, mit Flügeln ca. 31 Meter.

Zu Beginn war die Mühle mit Segelflügeln und einem Steert ausgestattet und diente dazu, Loh (Eichenrinde) für die angeschlossene Gerberei zu vermahlen. Später erfolgte die Umrüstung für die Verarbeitung von Getreide.

1928 bekam die Mühle Jalousienflügel und eine Windrose. Damit stellte sich die Mühle nun automatisch in den Wind, und das Segelsetzen blieb erspart.

Bis Mitte der 60iger Jahre war der Mühle noch eine Sägerei angegliedert.

Immer wieder wurde die Mühle Instand gesetzt. So wurden 1963 neue (gebrauchte) Flügel angebracht.

Im Jahre 2009 begann die Totalsanierung, die 2011 abgeschlossen wurde. Nun erstrahlt die Mühle wieder im alten Glanz.

Die Windmühle ist nicht nur ein Wahrzeichen für Harpstedt. Sie ist auch ein produzierendes historisches Denkmal und Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße.

Auch heute wird hier Getreide mit Hilfe der Windkraft frisch gemahlen, geschrotet oder gequetscht. Es werden Futtermittel, aber auch Mehle und Schrote zum Backen hergestellt.

Der Mühle ist ein Laden angegliedert, in dem die Zutaten für das eigene Brot erhältlich sind.

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 7:30 - 18:00, Sa. 7:30 - 12:30 Uhr

 

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